Die Veranstaltung beginnt am Freitag mit einem kritischen Stadtrundgang zu Forschung und Lehre für militärische Zwecke. Bei der anschließenden Abendveranstaltung sollen Hintergründe der Militarisierung der Hochschule und die bisherigen Kämpfe gegen diese dargestellt werden. Am Samstag sollen Workshops stattfinden, die u.a. darüber aufklären sollen, wie militärrelevante Forschung im Bereich der Medizin, der Sozialwissenschaft, der Biologie
usw. erkannt und ihr begegnet werden kann. In Tübingen konnten hierzu bereits umfangreiche Erfahrungen gewonnen werden, die durch Referent_innen aus dem ganzen Bundesgebiet ergänzt werden sollen. Zum Abschluss soll ein Austausch über die Militärforschung in den Universitäten und eine Vernetzung gegen diese stattfinden. Übernachtungsplätze und Verpflegung stellen wir zur Verfügung.

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FREITAG 28.10.2011

15:00-17:00: Stadtrundgang: Forschung und Lehre für den Krieg
Abendessen
19:00: Vortrag und Diskussion: Zwischen Militärintervention und
Hochschulreform: Forschung und Lehre im Kontext deutscher
Sicherheitspolitik (mit Dietrich Schulze, Detlef Hartmann, Christoph Wiesner u.a.)

SAMSTAG 29.10.2011

10:00: Frühstück
11:00-13:00: Arbeitsgruppen:
• Forschen für die „zivile Sicherheit“. Oder doch Rüstungs-
forschung? (mit Eric Töpfer)
• Wie erkennt man und was stimmt nicht an „Wehrmedizin“
• Interventionsforschung? Geisteswissenschaften und die
Armee im Einsatz (mit Peer Heinelt)
• Ingenieurwissenschaften und Rüstung (Soeren Boehrnsen angefr.)
13:30-15:00: offene Abschlussdiskussion und Vernetzung
15:30: Abschlussessen

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